Kohlenstoff-Molekularsiebe und Zeolith-Molekularsiebe werden häufig in den Bereichen Stickstoff- und Sauerstoffproduktion eingesetzt. Die Trennung von Sauerstoff und Stickstoff durch Molekularsiebe basiert hauptsächlich auf den unterschiedlichen Diffusionsgeschwindigkeiten dieser beiden Gase auf der Oberfläche des Molekularsiebs. Kohlenstoffmolekularsieb ist ein Adsorptionsmittel auf Kohlenstoffbasis, das bestimmte Eigenschaften von Aktivkohle und Molekularsieb kombiniert. Kohlenstoffmolekularsiebe haben eine sehr kleine mikroporöse Zusammensetzung mit Porengrößen im Bereich von 0,3 nm bis 1 nm. Gase mit kleinerem Durchmesser (Sauerstoff) diffundieren schneller und gelangen stärker in die feste Phase des Molekularsiebs, was die Anreicherung von Stickstoffkomponenten in der Gasphase ermöglicht. Nach einer gewissen Zeit erreicht die Sauerstoffadsorption durch das Molekularsieb ein Gleichgewicht. Aufgrund der unterschiedlichen Adsorptionskapazitäten von Kohlenstoffmolekularsieben für adsorbierte Gase bei unterschiedlichen Drücken wird der Druck reduziert, um die Adsorption von Sauerstoff durch das Kohlenstoffmolekularsieb freizugeben. Dieser Vorgang wird als Regeneration bezeichnet. Bei der Druckwechseladsorptionsmethode werden üblicherweise zwei Türme parallel geschaltet, die zwischen Druckadsorption und Druckentlastungsregeneration wechseln, um einen kontinuierlichen Stickstoffstrom zu erhalten.
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